Pflaumenkuchen

Der Pflaumenkuchen, oder auch Zwetschenkuchen oder Zwetschgenkuchen genannt, ist ein beliebtes und weit verbreitetes Süßgebäck. Diesen Kuchen gibt es leider nur in den späten Sommer- und frühen Herbstmonaten, von Anfang Juli bis Ende Oktober, da die Pflaumen (Zwetschgen) nur dann reif sind und am besten schmecken.


Der Pflaumenkuchen -
ein leckerer Obstkuchen mit vielen Namen


Der Pflaumenkuchen ist auch unter den Namen "Zwetschgendatschi", "Prummetaat" oder als "Quetschekuche" bekannt.



Vom "Zwetschgendatschi" hört man häufig in Bayern, Baden-Württemberg und Österreich. Das Wort "datschi" leitet sich vermutlich von "datschen" ab, das so viel heißt wie "hineindrücken" (Zwetschgen hineindrücken). Den Ausdruck "Prummetaat" ist in der Eifel und in Rheinland bekannt. Der Quetschekuche ist bekannt im Saarland, Hessen und in Rheinland-Pfalz.

Pflaumenkuchen-Rezept


Der Pflaumenkuchen ist vielerorts ein regionaler Klassiker


Doch woher hat der Zwetschgendatschi seinen Namen und wer hat das Rezept erfunden? Der genaue Ursprung ist nicht bekannt, allerdings hat die Stadt Augsburg diese Leckerei für sich beansprucht. Zum einen gilt der Zwetschgendatschi hier als kulinarische Spezialität, weswegen Augsburg auch scherzhaft "Datschiburg" genannt wird, zum anderen gleicht er der Form des Stadtwappens.



Mancherorts wird der Pflaumenkuchen auch gern mit Kartoffel- oder Gemüsesuppe gegessen zum Beispiel in Rheinhessen und der Pfalz. Auch die Saarländer bevorzugen den Kuchen als Hauptgericht z.B. mit einer Bohnensuppe.

Prinzipiell ist der Pflaumenkuchen ein Blechkuchen, hier kann man aber auch getrost auf eine Springform zurück greifen. Laut Originalrezept ist der Teig ein Mürbeteig oder Hefeteig, wird aber auch mit Rührteig oder Quarkteig gern gebacken.